übungen
Titel:
Abschlussübung Mühlau
Datum:
05.07.2004
Bericht:
"Verkehrsunfall und Flächenbrand"
Adresse:
Hallerstrase, Fa. Ho Ruck
Dauer:
von 19:52 bis 20:12
Flächenbrand
durch einen Verkehrsunfall:
Lagebild und Tätigkeiten:
Auf Grund eines Verkehrsunfalles entstand ein Flächenbrand von a. 500
m² in der Nähe eines Tanklagers
Durch FF Reichenau: Bekämpfung des Flächenbrand mit ? Rohren.
Durch FF Mühlau:Verkehrsunfall und Verletzungsbergung durch FF Mühlau
Verletzte:
3 Verletzte
1 Person im Auto eingeklemmt, 2 Personen im angrenzenden Gelände
gesucht
Übungsende:
Brand aus, 3 Verletzte geborgen und der Rettung übergeben
20.03 Uhr.
"Fahrzeugbrand"
Adresse:
Hallerstrase, Fa. Ho Ruck
Dauer:
von 20:24 bis 20:51
Fahrzeugbrand:
Lagebild und Tätigkeit:
Fahrzeug in Vollbrand
Das Fahrzeug wurde mit der Schaumanlage HYDROFLOW
gelöscht und gleichzeitig herumliegende Personen geborgen und der
Rettung übergeben
Übungsende:
20.49 Uhr
"Wohnungsbrand"
Adresse:
Kirchgasse 11
Dauer:
von 21:07 bis 22:00
Wohnungsbrand:
Lagebild und Tätigkeit:
Es wurde über das TLFH Reichenau ein 1 HD-Rohr ins 1. OG unter ATS zur
Brandbekämpfung vorgenommen.
Das Gebäude wurde mit dem Lüfter rauchfrei gemacht.
LFB
Mühlau
Übungsende: Durch das LFB Mühlau wurden über die Schiebeleiter
3 Personen geborgen (1 Person aus dem 1. OG und 2. Personen vom Balkon des
2. OG)
Weiters wurde über das TLFH Reichenau 1 C-Rohr ins 1. OG zur
Brandbekämpfung vorgenommen.
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Titel:
Bezirksübungstag 2004 im Ahrntal
Datum:
04.04.2004
Bericht:
Auch die FF Reichenau nahm mit einer Gruppe und dem neuen TLFH 2000 am 2. Bezirksübungstag im Ahrntal teil.
Gruppenkommandant:
STURM Andreas, HV
Maschinisten:
KLAUSNER Herbert, OLM
MARIACHER Martin, HVM
Mannschaft:
WINDBICHLER Martin, LM
WINDBICHLER Markus, FM
GESSL Bernhard, FM
KLAUSNER Patrick, FM
Bewältigte Übungslagen:
Lage 1: Bürobrand im 2. OG mit einer vermissten Person
Lage 2: Schachtunfall; 1 Person in Schacht verunglückt
Lage 3: Garagenbrand; Brand eines PKW
Lage 4: Werkstättenbrand mit einer vermissten Person
Lage 5: Stromunfall; 1 Person hängt in einer Stromleitung
Lage 1: Unter Vornahme eines HD Rohres unter AS wurde der simulierte Brand in einem Büro im 2. OG gelöscht und mittels Bergetuch eine vermisste Person geborgen. Nach der Bergung wurde sofort mit Erste Hilfe Maßnahmen begonnen. Das Gebäude wurde mit dem Hochleistungslüfter belüftet.
BO Marcus WIMMER führte die Übungsbesprechung und deckte den einen oder anderen kleinen Fehler auf. Von den Erste Hilfemaßnahmen waren Marcus WIMMER und der zuständige für die Erste Hilfe Gregor KATSCHTALLER begeistert.
Lage 2: Eine Person lag in einem engen Schacht, worauf vorerst nur ein Mann unter Atemschutz in den Schacht geschickt wurde. Da dieser alleine den Mann nicht aus dem Schacht bergen konnte, wurden 2 AS-Träger in den Schacht nachgeschickt und mittels ‘Crashbergung’ die Person geborgen. Nach der Bergung wurden die Erste Hilfemaßnahmen eingeleitet.
BO Günther SCHLÖGL führte die Übungsbesprechung und wies daraufhin, dass die Bergung etwas zu lange gedauert hat und in so einem Fall sofort eine ‘Crashbergung’ durchzuführen wäre. Die Erste Hilfemaßnahmen wurden wieder gut gemeistert.
Lage 3: In einer Garage stand ein PKW und herumliegendes Material im Vollbrand. Weiters lief eine verletzte Person verwirrt herum. Um diese Person kümmerte sich sofort ein Mann der TLF Besatzung und übergab diese nach der Erstversorgung dem Rettungsdienst. Unter Vornahme eines C-Rohres mit der Schaumanlage ‘Hydroflo 500 A/B’ wurde der Brand unter kürzester Zeit gelöscht. Es wurden nur ca. 6 l Schaum und eine geringe Menge Wasser benötigt.
Branddirektor REICHEL führte die Übungsbesprechung und hatte keine Fehler bei der Übung zu bemängeln. Die ‘junge’ Mannschaft war von der enorme Hitzeentwicklung überrascht.
Die Übung wurde unter den Augen des Landesfeuerwehrkommandanten Klaus ERLER und des Bezirkskommandanten Anton LARCHER durchgeführt.
Die eingesetzte Mannschaft, hätte sich über ein paar Worte der anwesenden Feuerwehrfunktionäre sicher gefreut.
Lage 4: In einer Werkstätte kam es zu einem Brand mit einem vermissten Arbeiter. Unter Vornahme eines C-Rohres (Hydroflo 500 A/B) unter AS wurde die Person sofort gefunden und ins Freie transportiert. Während sich die restliche Mannschaft um die Erste Hilfemaßnahmen kümmerte, fand der AS-Trupp ein Gasfalsche, barg diese, brachte sie ins Freie und kühlte diese aus einer sicheren Deckung heraus. Weiters wurde die Werkstätte belüftet.
BO WIMMER führte wieder die Übungsbesprechung und konnte bei der Übung keine Fehler entdecken.
Lage 5: Eine Person hing, bei Eintreffen der Einsatzkräfte in einer Stromleitung auf einem Mauervorsprung. Nach Abschaltung des Stromes wurde die Person, die das Bewusstsein verloren hatte, mittels Rettungsleine nach unten geborgen (‘Crashbergung’). Es wurden sofort die Erste Hilfemaßnahmen eingeleitet.
BO SCHLÖGL führte die Übungsbesprechung und teilte mit, dass es z Bsp. In Ibk., 4 Strombetreiber gibt. Nur mit einer genauen Ortsangabe, kann bei den Betreibern nachgefragt werden, wer für diese Stromleitung zuständig ist. Meistens kann man auch bei dem Arbeiter an der Kleidung sehen, von welchem Betreiber diese Leitung betrieben wird. Weiters soll der Gkdt. alle Informationen die er erhält, an die Mannschaft weitergeben, so dass diese sofort handeln können.
Die durchaus junge Mannschaft die von der FF Reichenau in das Ahrntal entsandt wurde, hatte die Übungen sehr gut gemeistert und man hat gesehen, dass man auf die FF Reichenau auch im Ernstfall zählen und sich verlassen kann.
Um 16.45 Uhr rückten wir vom Übungsareal in die Hauptfeuerwache ab, um dort die gebrauchten AS Geräte und Rettungsleinen auszutauschen. Um 17.15 Uhr waren wir in unserer Wache eingerückt und konnten den verdienten Feierabend antreten.
Auf diesem Weg möchten wir uns bei den Kameraden der BF-Innsbruck und den Bereitschaftsoffizieren für die realitätsnahen Übungen und für den gesamten Bezirksübungstag bedanken.
Titel:
Übung am Frachtenbahnhof
Datum:
05.06.2004
Bericht:
Am 5. 6.2004 nahmen wir mit 2 Gruppen an der Abschlussübung der Rettung Innsbruck, am Frachtenbahnhof teil.
Übungsannahme: schweres Zugunglück mit mehreren Verletzten.
Die Mannschaft der 1. Gruppe (TLFH 2000) wurde mit der Durchsuchung eines brennenden Waggons und der brennenden Lok beauftragt. 3 Mann mit schwerem Atemschutz begaben sich sofort mit einer C-Leitung (Hydroflo-Schaumanlage) in das Waggoninnere. Bereits beim Betreten des Waggons konnte festgestellt werden, dass es ein hartes Stück Arbeit werden wird, die Verletzten zu bergen. Mit schwerem Atemschutz, Schaufeltrage und Bergetuch war nicht mehr viel Platz in den engen Gängen und Zugabteils. Insgesamt wurden 8 Verletzte aus dem Waggon geborgen und den Feuerwehrkameraden außerhalb des Zuges übergeben. Diese übergaben die Verletzten dann der Rettung und den Notärzten.
Die Mannschaft der 2. Gruppe (KLF - Pumpe I) war ebenfalls mit Rettungsmaß-nahmen aus einem anschließenden Waggon beschäftigt. Weiters wurde der entstanden Rasenbrand bekämpft. Auch musste nach Beendigung der Bergung noch nach einem verschwunden Kleinkind gesucht werden. Die Suche wurde nach ca. 20 Minuten eingestellt, da das Kind aufgefunden werden konnte.
Während dessen, konnte in der Lok vom Atemschutztrupp des TLFH 2000 noch 2 Verletzte aufgefunden werden. Ein Bewegen in der Lok mit dem gesamten Einsatz-material war fast unmöglich und an eine Bergung durch die Türe konnte nicht gedacht werden. Mit der Zuhilfenahme der Schaufeltrage und Öffnen des Seitenfensters konnte der schwer verletzte Lokführer geborgen und dem bereits wartenden Notarzt übergeben werden.
Anschließend wurde der Rettung noch beim Umtransport der Verletzten zu den einzelnen Aufnahmezeltern geholfen.
Nach ca. 2 Stunden war die Übung beendet und die Gerätschaften konnte verräumt und in die Wache wieder eingerückt werden.
In meiner 17 jährigen Zugehörigkeit zur Feuerwehr, kann ich mich an keine vergleichbare, so schwere Atemschutzübung erinnern.
Helmut PLANK, Kdt.-Stv.
Titel:
Frachtenbahnhof
Datum:
24.9.2004
Bericht:
Am Donnerstag den 24.09.2004 hatte die Freiwillige Feuerwehr Reichenau mit der Berufsfeuerwehr Innsbruck eine Alarmübung am Frachtenbahnhof.
Die Unfallannahme war, ein Kesselwagon der Bundesbahn hatte beim Verschub eine stärkere Kollision dabei ist ein Leck entstanden das austretende Benzin hatte einen größeren Flächenbrand verursacht .
Nach eintreffen der Berufsfeuerwehr mit der Freiwilligen Feuerwehr Reichenau wurde der Flächenbrand bekämpft und zugleich die Kühlung des Waggons durchgeführt. Während die beiden Trupps die Kühlung und das Löschen des Flächenbrandes vornahmen mussten zwei Atemschutztrupps den leckgeschlagenen Kesselwagon abdichten.
Wir wollen uns bei den Österreichischen Bundesbahnen bedanken, dass Sie uns den Übungswagon zur Verfügung gestellt haben, vor allem gilt der Dank Herrn Siegfried KUNTNER, der immer ein offenes Ohr für die Belange der Feuerwehren hat.
Die Übung wurde vorbereitet von WK Marcus WIMMER BF, dem Kommandanten der FFR Armin Praxmarer und GK Pacher Markus FFR.
Als weitere Bobachter waren Kameraden der FF-Hall anwesend die sich zufällig den Schulungswagon ansehen wollten. Weiter war auch Branddirektor Mag.Erwin REICHEL als Beobachter anwesend und bekundete dadurch sein Interesse an der guten Zusammenarbeit
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Titel:
Übungsabend der FF Reichenau
Datum:
22.10.2004
Bericht:
Am Freitag den 22.10.2004 wurde ein Übungsabend für die Kameraden der FF Reichenau veranstaltet. Es wurden 3 Übungsszenarien aufgebaut.
Als 1. Übung wurde ein Brandmeldealarm im Hauptgebäude der IIG-Rossaugasse Hnr. 4 simuliert. Die Gruppe mußte den ausgelösten Melder finden und dann die Anlage wieder zurück stellen. Als Übungsbeobachter fungierten Kurt KÖLLE von der BF und Kdt. Armin PRAXMARER.
Bei der 2. Übung, die wiederum nur 1 Gruppe zum bewältigen hatte, handelte es sich um eine abgestürzte Person mit Pfählungsverletzung. Die Mannschaft mußte entscheiden, mit was sie die Pfählung abschneiden und danach wie die Bergung am schonendsten für das Opfer durchgeführt werden kann. Als Übungsbeobachter fungierten Hannes THALHAMMER (Geschäftssellenleiter des Samaritabund) und die Ausbilder Gkdt. Martin TIEFNIG und Kdt.-Stv. Helmut Plank.
Die 3. Übung war geprägt von "FEUER". Es wurden 2 PKW ausgeschlachtete und nicht mehr zum Verkehr zugelassene PKW´s angezündet. Zu dieser Übung wurden 2 Gruppen gleichzeitig alarmiert. Bei dieser Übung konnte man den Unterschied der beiden Löschangriffe sehen. Die 1. Gruppe verwendete die Hydrofloanlagen und die 2. Gruppe verwendete für ihren Löschangriff ein HD-Rohr. Der PKW-Brand konnte mit der Hydrofloanlage in kürzester Zeit gelöscht werden. Die Löschung des 2. PKW´s mit dem HD-Rohr dauerte etwas länger, konnte jedoch auch erfolgreich abgeschlossen werden. Als Übungsbeobachter fungierteder Kdt. PRAXMARER die Ausbilder TIEFNIG und PLANK. Bei der Übungsnachbesprechung konnte ein tolles Resüme gezogen werden. Der Einsatz der Mannschaften war enorm und die Übungsziele wurden erreicht. Man hat gesehen, dass die Kameraden der FF Reichenau für alle Einsätze gut ausgebildet und ausgerüstet sind. Ein Dank gebührt noch den freiwilligen Helfern wie dem Portier Helli, Hannes THALHAMMER und Kurt KÖLLE die uns bei den Übungen zur Seite standen oder erst ermöglicht haben.
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Titel:
Einsatzübung - Saunabrand im Gasthof Bierwirt
Datum:
26.10.2004
Bericht:
Am 26.10.2004 um 16.00 Uhr wurden die DL 30, das TLF der FF Neu Arzl und unsere Einheit zu einer Einsatzübung zum Gasthof BIERWIRT in die Geyrstraße gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte eine starke Rauchentwicklung im 2. Obergeschoß des Hauses festgestellt werden. Weiters wurde mitgeteilt, dass 3 Personen vermisst sind. Ein AS-Trupp stieg über die Drehleiter in das Objekt ein und zwei AS-Trupp´s gingen über den Haupteingang, Stiegenhaus vor. Auf Grund der starken Rauchentwicklung nahmen die 2 Trupp´s über das Stiegenhaus HD-Leitungen und der AS-Trupp über die Drehleiter nahm eine C-Leitung über Hydrofloanlage mit. Nach kurzer Zeit konnten die 3 vermissten Personen geborgen und dem Rettungsdienst übergeben werden. Das Stiegenhaus wurde mittels Hochleistungslüfter belüftet und die Einsatzübung konnte nach 30 Minuten beendet werden. An der Übung nahmen 27 Feuerwehrkameraden (FF Neu Arzl und FF Reichenau) teil.
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Titel:
Besichtigung der Firma SANDOZ
Datum:
18.03.2005
Bericht:
Besichtigung der Firma SANDOZ
in Kundl und Übung am Übungscontainer
Am 18. 3.2005 um 18.00 Uhr trafen wir uns in unserer Wache
und fuhren mit dem TF, TLFH 2000 und PUMPE II zur Firma SANDOZ nach Kundl.
Nach dem Empfang des Kommandanten der Betriebsfeuerwehr
und ehemaliges Mitglied unserer Einheit Mag. Manfred HOLZER,
konnten wir uns einen kleinen Überblick über die Firma verschaffen.
Danach trafen wir uns in der Feuerwehrhalle
und bekamen eine kurze Einweisung auf den Übungscontainer.
Danach ging es auch schon los und wir fuhren Richtung Übungscontainer.
Wir mussten nicht lange suchen sondern einfach in Richtung Rauchsäule fahren.
Was uns erwartete, wussten wir bis zu diesem Zeitpunkt nicht.
Aber so ist es ja auch bei einem richtigen Einsatz.
Erst als wir vor der Eingangstüre zum Container knieten
und uns am Container abstützen wollten,
bemerkten wir die große Hitzeentwicklung bereits an der Außenwand.
Ein längeres Festhalten trotz Handschuhe war nicht möglich.
Nach dem öffnen der Türe konnten wir schon die enorme Hitze spüren.
Als auch noch die Innentüre geöffnet wurde,
schossen die Flammen nur so über uns hinweg.
An ein Aufstehen konnte man zu keinem Zeitpunkt nicht denken.
Wir konnten uns nur auf allen „Vieren“ fortbewegen.
Für die 3. AS-Trupp´s war es sicher eine neue Erfahrung,
so nah am bzw. im Feuer zu knien.
Mancher wollte gar nicht mehr heraus aus dem „Container“.
Nach Abschluss der Übungen, rückten wir in den Kameradschaftsraum der Betriebs-feuerwehr ein
und besprachen noch das Erlebte.
Um 22.00 Uhr traten wir die Heimreise an.
Am Samstag trafen wir uns dann wieder in der Wache um die Gerätschaften,
Aus-rüstungen und die Fahrzeuge zu reinigen.
Ein großes Dankeschön gilt natürlich unserem Freund der Einheit Manni Holzer und seinem Team.
!!!!!!!!!!!!!DANKE MANNI!!!!!!!!!!!!
Helmut PLANK, OBI
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Titel:
2. AS-Übung am alten DENZEL-Areal
Datum:
10.06.2005
Bericht:
AS-Übung am alten DENZEL-Areal
Dank des Verantwortlichen der Fa. DENZEL und der Baufirma konnten wir am 10. 6.2005 eine Atemschutzübung am alten Gelände der Firma DENZEL durchführen. Dazu wurden die alten Geschäftsräumlichkeiten (1. Stock und Parterre) mit unserer Nebelmaschine eingenebelt, sodass man die Hand vor dem Gesicht nicht mehr erkannte. Weiters wurden im gesamten Objekt 6 verletzte Personen abgelegt, die die spätere Übungsmannschaft bergen musste. Um 19.05 Uhr wurden die 2 Gruppen (TF, TLFH und KLF) über Telefon zum Einsatzort beordert. Bekannt gegeben wurde dem Einsatzleiter nur: Starke Rauchentwicklung am alten Denzel-Gelände, Langer Weg. Beim Eintreffen beider Gruppen, verschaffte sich der Einsatzleiter einen ersten Überblick. Zu diesem Zeitpunkt kam es zu kleineren Explosionen im Gebäude. Noch während der Erkundung ließ der Einsatzleiter beide Gruppen mit Atemschutz ausrüsten und beide Gruppen auch eine Wasserleitung (1 x HD und 1 C) aufbauen. Die Wasserversorgung wurde durch eine Zubringerleitung aus der Gumppstraße sichergestellt.
Die beiden AS-Trupp´s stießen bereits im Parterre auf die erste verletzte Person. Während diese geborgen wurde, ging der 2. Trupp ins Obergeschoß vor.
Die Verletzten wurde so nach und nach geborgen und die Brandbekämpfung vorgenommen. Zur Unterstützung der AS-Trupp´s wurde von außen am Vordach ein C-Rohr zur Brandbekämpfung eingesetzt. Dieser Trupp konnte dann schließlich noch die 6 verletzte Person auffinden und mittels Schaufeltrage bergen. Da der Mann über starke Genick- und Rückenschmerzen klagte, wurde ihm von einem unserer Sanitäter ein so genannter Stifneck angelegt.
Diese Übung hat gezeigt, dass bei so einem Brandausmaß und einer Vielzahl von Verletzten sicher mehrere Einheiten notwendig sein werden um diese Lage zu bewältigen.
Ein Lob der gesamten eingesetzten Mannschaft, die bis zum letzten Atemzug alles gab.
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Titel:
1 Atemschutz Übung Tiefgaragenbrand
Datum:
13.5.2005
Bericht:
Am 13. 5.2005 fand die 1. Atemschutzübung im heurigen Frühjahr statt.
Die Übung fand in der Tiefgarage der Wohnanlage Prinz-Eugen-Straße statt. Übungsannahme war ein PKW-Brand und 2 vermisste Personen in der Tiefgarage. Die Mannschaften des TLFH und die der Pumpe I bekamen den Auftrag zur Menschenbergung und Brandbekämpfung. Der AS-Trupp des TLFH nahm zur Brandbekämpfung eine C-Leitung von unserer Schaumanlage Hydroflo und der AS-Trupp der Pumpe I eine HD-Leitung vor. Nach kurzer Zeit konnten die verunfallten Personen aufgefunden werden. Nach anlegen der Fluchthauben wurden sie aus dem Gefahrenbereich gebracht und dem Rettungsteam übergeben werden. Nach-dem die Personen gerettet wurden, wurde zur Sichtverbesserung der Rettungs-mannschaften vor der Garage der Hochleistungslüfter in Stellung gebracht. Der Brand konnte in kürzester Zeit gelöscht werden. Nach Beendigung der Übung rückten wir in die Wache ein und reinigten noch die Fahrzeuge und Gerätschaften.
Die Bilder sind ín der Gallerie zu finden
Titel:
Einsatzübung am 9. 7.2005 im Wohnheim Reichenau:
Datum:
9.07.2005
Bericht:
Anwesend: Bereitschaftsoffizier Ing. Marcus WIMMER (ELF)
Brandschutzbeauftragter des Wohnheimes Hr. MÖRSER
FF Reichenau mit 25 Mann und 2 Frauen
Übungsannahme war ein Brand in der Tiefgarage mit starker Rauchentwicklung im Untergeschoß des Wohnheim Reichenau. Alarmierung der BF mittels Brandmeldeanlage.
Am 9. 7.2005 um 14.30 Uhr wurden wir über die Leitstelle der BF zu einer Alarmübung mittels Sirene alarmiert. Nach kurzer Zeit rückte das TLFH zur Einsatzadresse aus. In kurzen Zeitabständen folgten das KLF und das LLF.
Während der Anfahrt wurde das Anlegen des Atemschutzes bereits angeordnet.
Am Einsatzort eingetroffen erkundigte sich der Einsatzleiter und der Gkdt. des TLFH über die Brandmeldeanlage und dem anwesenden Haustechniker, welcher Brandmelder ausgelöst wurde. Laut Brandmeldeanlage wurde der Alarm im UG1, im Bereich Tiefgarage und Kellerzugänge zum Küchenbereich ausgelöst wurde. Während der weiteren Erkundung, wurde veranlasst, dass die Mannschaft des TLFH eine C-Leitung über die Schaummischanlage Hydroflo vorbereitet und sich für einen notwendigen Innenangriff ausrüstet. Bei der Erkundung konnte bei Öffnen der Stiegenhaustüre in die Garage eine starke Rauchentwicklung festgestellt werden. In der Zwischenzeit trafen das KLF und LLF an der Einsatzadresse ein. Die Mannschaft des KLF erhielt den Einsatzbefehl: Ausrüsten mit Atemschutz und ebenfalls Vornahme einer C-Leitung über die Schaumnachmischanlage Hydroflo. Die Mannschaft des LLF wurde mit der Wasserversorgung zum TLFH beauftragt. Während der Einsatzübung wurde von einer Mitarbeiterin des Wohnheimes mitgeteilt, dass 5 Angestellte abgängig sind und nicht erreicht werden können. An die beiden AS-Trupps im Innenangriff wurde diese Meldung unverzüglich weitergeleitet, so dass aus der Brandbekämpfung plötzlich eine Personensuche geworden war. Die 5 zum Teil verletzten Personen konnten innerhalb kürzester Zeit aufgefunden, ins Freie gebracht und dem Rettungsdienst übergeben werden. Kurz vor Beendigung der Übung, verletzte (fiktiv) sich auch noch ein AS-Träger des TLFH und blieb in der Garage liegen. Der Kamerad wurde von den restlichen 5 AS-Träger geborgen und ebenfalls dem RTW übergeben. Nach 40 Minuten konnte die Einsatzübung beendet und das Kommando: „Zum Abmarsch fertig“ gegeben werden.
Vor Ort wurde noch eine Übungsbesprechung unter der Leitung von BO Ing. Marcus WIMMER abgehalten. Er gab uns ein paar wichtige Informationen und Tipps für so eine Einsatz, lobte aber gleichzeitig die Hervorragende Arbeit die bei der Übung geleistet wurde und stellte fest, dass es sich bei der FF Reichenau um eine sehr schlagkräftige Truppe handelt, auf die man zählen kann.
Auch von Seiten des Kommandanten Armin PRAXMARER gab es nur Lob für die geleistete Übung. Von Seiten der Einsatzleitung Helmut PLANK gab es ebenfalls keine Kritikpunkte.
Noch während der Übungsbesprechung musste WIMMER zu einem Einsatz in die Rossaugasse abrücken.
Wir wurden kurze Zeit später ebenfalls zu diesem Einsatz alarmiert. Näheres siehe unter Einsätze.
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Titel:
Erdgas Workshop an der LFS
Datum:
07.09.2005
Bericht:
Workshop an der Landesfeuerwehrschule am 07.09.2005
Am 07.09.2005 sendete die FF-Reichenau drei Mann zum Erdgasworkshop, dieser besteht aus einem Theorie und aus einem Praxisteil. Was Sie im Umgang mit Erdgas wissen sollten, sehen Sie im Bericht.
Beinahe jedes Haus in Innsbruck verfügt bereits über einen Erdgasanschluss. Viele werden sich jetzt vielleicht denken: "Das betrifft mich nicht, wir haben eine Zentralheizung im Keller." oder so ähnlich. Aber auch diese werden zu meist mit Erdgas betrieben. Aus der nahen Vergangenheit wissen wir, dass es immer wieder Zwischenfälle mit Erdgas gegeben hat. Zugegeben im Verhältnis zur Anzahl der Erdgasanschlüsse waren es minimal wenig,aber die Folgen waren oft fatal und ganze Häuser wurden zerstört. Was ist nun aber zu tun, wenn wirklich einmal Gasgeruch im Stiegenhaus, im Keller oder in einer Wohnung festgestellt wird. Ganz einfach, man ruft den Gasnotruf unter der Telefonnummer 128 oder die Feuerwehr unter 122 an. Sie können sich sicher sein, dass kurz nach Ihrem Anruf die Feuerwehr an Ihre Türe klopft. Die Türklingel wird sie mit Sicherheit nicht betätigen, denn das könnte das Erdgas durch Funkenbildung in der Klingelanlage entzünden. Genauso sollten Sie kein Licht einschalten oder sich gar eine Zigarette anzünden! Die Feuerwehr wird dann im weiteren Verlauf höchstwahrscheinlich das Haus und eventuell auch die nahe Umgebung räumen und versuchen die Gaszufuhr mittels Gashaupthahn zu stoppen, falls dies nicht bereits durch Sie geschehen ist. Dann werden alle Räume gelüftet und es wird mittels Messgeräte kontrolliert ob sich das Erdgas nicht in einen versteckten Winkel "verkrochen" hat. Erst wenn alle Stellen geprüft wurden geben wir dem Mitarbeiter vom Gasnotruf Bescheid und dieser wird dann den weiteren Verlauf des Geschehens bestimmen. Sie sehen also, wenn man mit bedacht vorgeht, kann eigentlich nicht viel passieren, selbst wenn einmal eine Gasleitung beschädigt wird. Was passiert, wenn eine Gasleitung im freien, zum Beispiel von einem Bagger bei Bauarbeiten beschädigt wird, hängt davon ab, ob sich glücklicherweise das Gas gleich entzündet, denn brennendes Gas ist für die Feuerwehr sichers Gas, denn es kann zumindest nicht mehr explodieren. Unsere Löschversuche vom Erdgasworkshop kann man sich bei den Fotos ansehen. Brennt das Gas nicht kontrolliert ab, wird wieder gleich verfahren wie im oben geschilderten Fall in einer Wohnung. Gas abschlaten, lüften (warten bis sich das Gas verflüchtigt hat), Messen ob noch ein zünd-, oder gar explosionsfähiges Gas-Luftgemisch vorhanden ist und dann entscheidet wieder der Mitarbeiter vom Gaswerk. Was Sie sonst noch wissen sollten: 1.) Erdgas ist etwas leichter als Luft Es steigt also langsam in die Höhe 2.) Erdgas ist ungfiftig Man weiß aber, dass Schokolade auch ungiftig ist und keiner würde 1 Kilo Schokolade in ein paar Minuten verschlingen und zuviel Gas bedeutet, zu wenig atembare Luft, was Erstickungserscheinungen hervorrufen kann 3.) Erdgas ist geruchslos Erdgas wir absichtlich ein Geruchsstoff beigemengt, sodass man einen Gasaustritt auch bemerkt. 4.) Alle Verhaltensweisen und Notrufnummern für ein Gasgebrechen finden Sie im Eingangsberiech jedes Hauses das über einen Erdgasanschluss verfügt.
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Titel:
Für Ihre Sicherheit . . .
Datum:
01.10.2005
Bericht:
. . . sind wir ständig unterwegs. So
zuletzt am Samstag dem 1. Oktober 2005. Wie Sie wahrscheinlich hören konnten,
wurden in ganz Österreich alle Sirenenanlagen überprüft. Dabei wurden die
Alarmsignale „Zivilschutzwarnung“, „Zivilschutzalarm“ und das Signal
„Entwarnung“ ausgelöst. (Näheres zu den Alarmsignalen finden Sie hier
)
Wir bezogen Stellung in unmittelbarer Nähe
zu unseren 5 Sirenenanlagen. Diese Sind übrigens auf den Dächern in
den Straße
Wörndlestraße
Brughard-Breitner-Straße
Reut-Nicolussi-Straße
Triendlgasse
Rennerstraße
Unsere Aufgabe
bei dieser jährlichen Überprüfung ist die Überwachung der Anlagen. So wird
die Zeit gestoppt, ob die Singale in der richtigen Art und Länge abgegeben
werden und ob die Sirenen überhaupt auslösen.
Gleichzeitig dienen
diese Sirenen auch der Alarmierung der Feuerwehr, wobei diese nur mehr bei großen
Schadensereignissen verwendet werden ansonsten werden wir mittels Pagern
alarmiert.
Titel:
Wohnungsbrand Reichenauerstr. 91A
Datum:
07.10.2005
Bericht:
Annahme für die Übung war, ein Wohnungsbrand im 3. Obergeschoß. Eine Person stand am Balkon und schrie um Hilfe. Zwei weitere Personen wurden im Inneren der 2 Wohnungen vermisst. Ein AS-Trupp wurde zur Personenbergung und Brand-bekämpfung mit einem C-Rohr (Hydro-Flo) über das Stiegenhaus eingesetzt und ein weiterer As-Trupp wurde über die DL 30 der FF Neu Arzl zur Personenbergung und Brandbekämpfung mit einem HD Rohr eingesetzt. Die Person am Balkon wurde von der Besatzung der DL 30 der FF Neu Arzl geborgen. Durch die starke Rauchentwicklung im Stiegenhaus, war es für den eingesetzten AS-Trupp bereits eine Schwierigkeit die richtige Wohnung zu finden. Nach dem die Wohnung dann gefunden wurde, wurde die Türe geöffnet (mittels aufprellen) und eine Person über das Stiegenhaus geborgen. Eine weitere Person die in der Wohnung aufgefunden wurde, wurde über die DL 30 geborgen. Während der Löscharbeiten wurde dann noch ein Fluter zur Beleuchtung der Rückseite aufgestellt und das Belüftungsgerät vor dem Haus in Stellung gebracht. Der simulierte Brand (Nebelmaschine) konnte nach kurzer Zeit gelöscht und das Haus Rauchfrei gemacht werden. Nach ca. 1 ½ Stunden konnten wir wieder in die Wache einrücken. An der Übung nahmen 20 Mann teil.
Titel:
Waldbrandübung in Igls
Datum:
14.10.2005
Bericht:
Am 14.10.2005 um 13.55 Uhr wurde die Einheit Reichenau von der BF I zu einer Waldbrandübung in Igls alarmiert. Annahme war ein Flugzeugabsturz im Bereich Heiligwasser.
Am Parkplatz des Olympialiftes war die Einsatzleitung stationiert, von der wir den Einsatzbefehl bekamen.
Der Einsatzbefehl für das TLFH 2000 lautete: Personensuche und Brandbekämpfung im Bereich Gasthof Heiligwasser, gemeinsam mit dem TLFH Amras.
Für das KLF Reichenau: Unterstützung bei Personensuche der FF Vill im Bereich der „Teehütte“.
Beim Eintreffen beim Gasthof Heiligwasser, teilten uns Kinder mit, dass es im Haus Heiligwasser brenne und mindestens zwei Kinder vermisst sind. IM 1. Stock konnte eine starke Rauchentwicklung festgestellt werden. Aus diesem Grund rüstete sich die Mannschaft des TLFH Reichenau mit AS aus und die HD-Leitung wurde von der Mannschaft des TLFH Amras gelegt. Nach kurzer Suche konnten zwei vermisste Kinder im 1. Stock in einem Zimmer festgestellt und geborgen werden. Nach der Personenrettung wurde das Haus belüftet und der Löschangriff vorgenommen. Während des Löschangriffes, konnte noch eine weitere Person am Vordach liegend festgestellt werden. Diese Person wurde mittels Schiebeleiter und Endlosschlingen geborgen. Nach Ablöschen des Brandes im Haus wurde noch ein Löschangriff, bzgl. des Waldbrandes aufgebaut. Die Mannschaft des KLF war zur Personensuche und Aufbau einer Löschleitung im Bereich „Teehütte“ eingeteilt.
Nach ca. 2 Stunden war die Übung beendet.
TLFH: STAUDER M., WIDAUER W., SCHLÜTTER M., GESSL B., KLAUSNER P. und PLANK H.
KLF: THALHAMMER H., ERLER Chr., KOHLER K., WINDBICHLER M. und GASSER L.
Titel:
Abschlussübung Wohnungsbrand Reichenauerstr. 91a
Datum:
28.10.2005
Bericht:
Abschlussübung am 28.10.2005 um 18.00 Uhr.
Bereits am Nachmittag fingen die Vorbereitungen für diese Übung in der Reichenauerstraße Hnr. 91a (Abbruchhaus) an. Das Übungsobjekt wurde mit dem Bereitschaftsoffizier Ing. HUNDSBICHLER und dem Gkdt. TRÖBINGER am Nachmittag besichtigt. Es wurde als Szenario ein Wohnungsbrand im 3. Obergeschoß ausgemacht. Um 17.00 Uhr wurde gemeinsam mit der 1. Gruppe der BF die Übung vorbereitet. Um 17.55 Uhr wurde dann Alarm gegeben. Die Meldung lautete: „Wohnungsbrand im Haus Reichenauer Straße Nr. 91a; ob Personen vermisst sind, ist noch unklar“. Bereits bei der Anfahrt war die Rauchsäule zu sehen und spätestens jetzt wussten die Kameraden was sie heute erwartet. Noch vor Eintreffen am Einsatzort wurde vom Einsatzleiter Helmut PLANK, Kdt.-Stv. das Anlegen des Atemschutzes angeordnet. Beim Eintreffen stellte ich fest, dass aus dem westseitigen Fenster im 3. Stock Flammen schlugen, und dass am südseitigen Balkon 2 Personen um Hilfe schrieen. Noch vor der Erkundung wurde ein Mann abgestellt, der die Personen am Balkon beruhigen sollte. Nach einer ersten Erkundung wurde folgendes angeordnet:
1. Gruppe (TLFH): Personenrettung und Löschangriff über das Stiegenhaus und Vornahme eines C-Rohres über die Hydroflo-Anlage.
2. Gruppe (KLF): Personenrettung und Löschangriff über die DL 30 der FF Hötting und Vornahme eines C-Rohres über die Hydroflo-Anlage.
3. Gruppe (LLF): Speiseleitung zum TFLH vom ULF (BF) aus. Besetzung des Wasserwerfers um einen etwaigen Feuerüberschlag auf das Dach vorzubeugen und Besetzung der Schlauchaufsicht.
Nach der Bergung der Personen wurde der Einsatz des Lüfters angeordnet um das Stiegenhaus und die Wohnung rauchfrei zu machen, sodass die Einsatzmann-schaften eine bessere Sicht für den Löscheinsatz haben. Um 18.30 Uhr konnte Brand ausgegeben werden. Gleich anschließend wurde die Übungsbesprechung durch Ing. HUNDSBICHLER durchgeführt. Ing. HUNDSBICHLER zeigte einige Fehler auf, fügte aber gleichzeitig hinzu, dass man Fehler, die man bei so einer Übung macht, nie mehr machen wird. Man muss auch hinzufügen, dass eine Freiwillige Feuerwehr nicht die Erfahrung haben kann, die eine Berufsfeuerwehr hat.
Nach den Aufräumungsarbeiten rückten wir in die Wache zur Mannschaftssitzung ein. Nach der Mannschaftssitzung rückte zur Kontrolle des Übungsobjektes noch eine Gruppe aus, welche feststellte, dass alles gut abgelöscht war und nichts mehr weiter getan werden muss. Im Großen und Ganzen kann man mit dem Übungsablauf zufrieden sein. Die Mannschaft hat toll gearbeitet und ist für den Ernstfall gerüstet, sodass die Reichenauer Bürger immer auf uns zählen können.
Bedanken möchte ich mich noch bei Ing. HUNDSBICHLER, der 1. Gruppe der BF für die Übungsvorbereitungen und die Übungsaufsicht und bei der Drehleiterbesatzung der FF Hötting, die innerhalb von einer halben Stunde für diese Übung bereit waren. DANKE!!!
Titel:
Dekostraßenübung
Datum:
05.05.2006
Bericht:
Übungsannahme: Ausrücken der BF I zu einem Unfall mit gefährlichen Stoffen. Die BF I arbeitet unter Schutzstufe 3 diesen Einsatz ab und der AS Trupp unter Schutzstufe 3 muss anschließend dekontaminiert werden.
Bei dieser Übung war als Beobachter der Branddirektor Mag. Ing. Erwin REICHEL anwesend, um sich vom Ausbildungsstand der FF Reichenau, im Zusammenhang mit der Dekostraße ein Bild zu verschaffen.
Nach eintreffen der FF Reichenau am Übungsort wurde die Dekostraße groß aufgebaut. Dazu gehört die Auffangwanne Isotemp 2500 (2500 Liter Fassungsvermögen), das Duschzelt, die Fußdekowanne, die Abtropfwanne und das Dekozelt. Weiters muss noch aufgebaut werden: der Hochdruckreiniger Kärcher mit dem Reinigungsmittel RM21, die Zubringerleitung zum Duschzelt und die Abpumpvorrichtung, um das kontaminierte Wasser in ein Fass abzupumpen. Anschließend rüsten sich mind. 5 Mann mit Anzügen der Schutzstufe 2 unter schweren Atemschutz aus um die Dekontaminierung vorzunehmen.
Nach nur 20 Minuten (nach Eintreffen) war die Dekostraße aufgebaut und der erste Träger unter Schutzstufe 3, konnte dekontaminiert werden.
Bei der Übungsbesprechung war der Branddirektor mit der Leistung sehr zufrieden. Das einzige was noch verbessert werden kann, ist das richtige Entkleiden des Mannes unter Schutzstufe 3.
Gesehen hat man auch, dass das Aufstellen des veralteten Duschzeltes 4 Mann in Anspruch nimmt und somit am längsten dauert. Der Branddirektor hat uns jedoch versichert, dass bereits Angebote zum Ankauf eines modernen Duschzeltes eingeholt werden. Dieses Duschzelt kann dann von einem Mann aufgestellt werden und dauert nur sehr kurze Zeit, da dieses mit einer Pressluftflasche aufgeblasen wird. So kann die Einsatzzeit zur Aufstellung der Dekostraße nochmals reduziert werden.
Abschließend möchten wir uns noch beim Branddirektor bedanken, dass er sich am Freitagabend die Zeit genommen hat um uns bei dieser Übung zu beobachten und Verbesserungsvorschläge zu geben.
Bilder unter Galerie
Titel:
1. Technische Übung
Datum:
12.05.2006
Bericht:
Am 12.05.2006 wurde eine realistische Übung bei der Firma Krenn Asphalt abgehalten. Übungsannahme war eine abgestürzte Person bei Reparaturarbeiten an der Asphaltmischanlage. Bei Eintreffen der Mannschaften lag eine verletzte Peron auf einem Plato, da eine schwere Wirbelsäulenverletzung angenommen wurde musste der Verletzte mittels Rollglyss und Bergewanne geborgen werden. Die Aufgabenaufteilung wurde folgender maßen vorgenommen: 1. Gruppe Bergung des Verletzten vom Turm und die 2. Gruppe unterstützte durch Sicherungsmaßnahmen von unten.
Fotos unter Galerie
Titel:
2. Atemschutzübugen des Frühjahres
Datum:
19.05.2006
Bericht:
Am 19. 5.2006 fand die 2. AS-Übung in diesem Frühjahr statt. Übungsannahme war ein Wohnungsbrand im 2. OG mit vermutlich eingeschlossenen Personen. Dazu wurde im Haus in der General-Eccher-Straße Nr. 1 mittels einer Nebelmaschine, das 2. OG und das Stiegenhaus eingenebelt. Mit Erzeugung eines künstlichen Rauches, kann ein solches Einsatzszenario original getreu nachgeahmt werden. Die Wohnung war total vernebelt und man konnte nicht einmal 1 Meter weit schauen. Mann konnte sich nur langsam vortasten. Die 1. Gruppe bekam den Einsatzbefehl Personensuche und Brandbekämpfung unter Vornahme eines C-Rohres mit Hydro-Flo. Die 2. Gruppe bekam die gleichen Aufgaben, jedoch unter Vornahme eines HD-Rohres. Nach kürzester Zeit, konnten die 3 vermissten Personen gefunden, geborgen und der Rettungsmannschaft übergeben werden. Die Löscharbeiten dauerten dann nur mehr kurz an und man konnte zur Übungsbesprechung, welche auf Grund der perfekten, schnellen und sehr guten Arbeit der gesamten Mannschaft kurz gehalten werden konnte, übergehen. Nach Umrüsten der Atemschutzgeräte, konnten wir in die Wache einrücken.
Titel:
Schulung bei der BF Innsbruck
Datum:
26.05.2006
Bericht:
Am 26.05.2006 fuhren wir zum Schlauchturm der Berufsfeuerwehr um das
steigen mit der Hakenleiter und auf der Drehleiter zu üben. Dies ist
notwendig um zu sehen, wie die Kameraden sich verhalten wenn sie auf
eine freistehende Drehleiter steigen. Dies soll ja keine Mutprobe sein
sondern zeigen ob Kameraden geeignet sind diese Anforderungen zu
erfüllen. Dasselbe ist mit der Hakenleiter, da mit diesem Gerät
senkrecht die Hochhäuser bezwungen werden müssen ist es auch notwendig
zu wissen wie viele Kameraden geeignet sind mit diesem Gerät zu
arbeiten. Mit beiden Geräten sind gewisse Sicherheitsbestimmungen
einzuhalten und daher muss immer wieder die Tauglichkeit jedes einzelnen
geübt werden. Fotos sind Galerie
Titel:
Dekostraße-Einsatzübung im TIVOLI-Fußballstadtion
Datum:
01.07.2006 um 12.00 Uhr
Bericht:
Am 1.7.2006 um 12.00 Uhr wurden die FF Hall und wir von der BF I zu einer Einsatzübung beim TIVOLI-Fußballstadion angefordert. Einsatzauftrag war, beide Dekostraßen aufzubauen. Um 14.00 Uhr startete dann die Übung der Rettung. Über Funk wurde eine Explosion mit Ausbreitung von giftigen Gasen gemeldet. Weiters sollen ca. 100 Personen verletzt worden sein, die alle dekontaminiert werden müssen. Die Dekostraße der FF Hall wurde für die Dekontamination der Verletzten und unsere Dekostraße für das Einsatzpersonal bereit gestellt. Ein Gasschutztrupp der BF und der FF Reichenau bargen die Verletzten und brachten sie zu den Dekostraßen. Auch ein Hydroschild zur Abwehr der Giftgaswolke wurde im Inneren des Stadtions eingesetzt. Nach ca. 18 Minuten mussten die Gasschutzträger dekontaminiert werden. Um 15.30 Uhr war die Übung beendet und wir rückten zur Nachbereitung der eingesetzten Gerätschaften in die Wache ein, was noch bis 17.00 Uhr dauerte. Von der FF Reichenau wurden insgesamt 10 Pressluftflaschen und 8 Atemschutzmasken verbraucht. Die Zusammenarbeit zwischen den 3 Einheiten (BF, FF Hall und FF Reichenau) funktionierte perfekt. Obwohl wir mit der FF Hall noch nie zusammen gearbeitet haben, hat man gesehen, dass die Einsatzbereitschaft und die Kameradschaft weit über die eigene Einheit hinausgeht. Wenn wir gemeinsam so weiter machen, sind wir für den Einsatz bei der EM 2008 gut gerüstet und auch gut ausgebildet. Fotos unter Galerie
Titel:
Einsatzübung in Axams
Datum:
26.06.2006
Bericht:
Am 26. 6.2006 um 19.30 Uhr wurden wir von der FF Axams zu einer Einsatzübung alarmiert. Der Einsatzbefehl lautete: „Chlorgasaustritt im Schwimmbad Axams – Dekontamination erforderlich!“ Wir rückten mit 16 Mann und 3 Fahrzeugen (TLFH, GGF und Pumpe I) aus, trafen um ca. 19.50 Uhr an der Einsatzadresse ein und bekamen den Auftrag die Dekostraße aufzustellen. Nach nur 11 Minuten war die Dekostraße (ohne Abpumpanlage) betriebsbereit. Bei dieser Zeit handelt es sich um einen absolute Rekordzeit. Die schnellste Zeit, die wir bis jetzt geschafft hatten, waren 17 Minuten. Die Mannschaft hat ausgezeichnete Arbeit geleistet und jeder wusste was zu tun ist. Dies ist nur deshalb möglich, da wir sehr viel Freizeit für die Freiwillige Feuerwehr und somit für die Sicherheit der Bürger unserer Stadt – und wie man bei dieser Übung sieht auch über die Stadtgrenzen hinaus – aufbringen. Den Kameraden der FF Axams und FF Völs wurde nach der Übung noch der genau Ablauf einer Dekontamination erklärt. Um 21.00 Uhr war die Übung und Aufräumarbeiten beendet. Alle fuhren dann noch auf Einladung des Einsatzleiters der FF Axams in die Wache, wo es eine Jause und ein Getränk gab. Wir bedanken uns auf diesem Wege bei den Kameraden der FF Völs und FF Axams für die Einladung zu dieser Übung.
letzter Einsatz der FFR
Unwetter in Österreich